Ursprung

Die Wurzel der Bürgerwehren geht bis ins Mittelalter zurück. Sie entstanden aus der Fortführung der Schützentradition. Die einheitliche Uniformierung wurde erst im 18. Jahrhundert eingeführt und die Organisation ab 1822 durch das "Normalstatut für Bürger - Corps", von der Großherzoglichen Generaladjudantur ebenfalls einheitlich geregelt. Die "Bürgerwehrsoldaten"  dienten nur selten als kämpfende Truppe. Hauptsächlich wurden sie für Wach - und Paradedienste und als Prozessionssoldaten eingesetzt.

In der Zeit der Badischen Revolution 1848/49 wurden fast alle Bürgerwehren aufgelöst und später, nach den ursprünglichen Vorbildern, wiedergegründet.

Am 13. Juli 1930 beschlossen Kommandanten und Offiziere, anläßlich des "Heimattages der Badener in aller Welt" in Karlsruhe, einen Badischen Landesverband zu gründen. Daher konnten die Bürgerwehren und Milizen des Gebietes Baden und Südhessen im Jahre 2000 auf 70 Jahre ihres Bestehens zurückblicken.

Durch Satzungsänderung bei einer Kommandantentagung am 20.Januar 2002 im Bürgersaal des alten Rathauses in Bretten erlangte der Verband den Eintrag ins Vereinsregister sowie die Gemeinnützigkeit.